Leinenführigkeit:
Der Weg zum entspannten Spazierengehen
Wünschst Du Dir, dass Dein Hund an lockerer Leine läuft – und nicht ständig zieht, kläfft oder ausflippt, wenn er einen Reiz wahrnimmt?
Fühlst Du Dich ratlos und frustriert, weil Du schon alles Mögliche ausprobiert hast, um deine Fellnase leinenführig zu bekommen?
Ärgert es Dich, wenn du deinen Hund ansprichst und er dich gar nicht beachtet, vor Allem, wenn die anderen schon doof gucken?
Keine Sorge!
Das geht vielen Hundemenschen so.
Dein Hund läuft an einer 2-3 Meter langen Führleine, die überwiegend durchhängt und er nicht daran zieht. Er ist entspannt, aufmerksam und orientiert sich sogar freiwillig an dir.
Ist das auch Dein Wunsch?
Doch sind wir mal ehrlich. Leinenführigkeit oder das Spazierengehen an lockerer Leine ist gar nicht so einfach, oder? Denn sonst würdest Du hier nicht interessiert lesen.
Aber warum fühlen sich Spaziergänge so anstrengend an?
Wir erwarten von unseren Freunden auf vier Pfoten, dass sie sich freiwillig an uns Zweibeinern orientieren.
Doch damit Orientierung gelingt, ist Folgendes zu wissen:
Dank ihrer hochentwickelten Nase, Augen und Ohren sind Hunde perfekt ausgestattet, um sich sowohl nah als auch fern in ihrer Umwelt zu orientieren.
Sie nehmen alles in ihrem Umfeld sehr genau wahr – Orientierung ist für sie eine sinnliche und mentale Höchstleistung.
Wusstest Du, dass „Orientierung“ vom Orient abgeleitet ist?
Und Orient heißt „aufgehende Sonne“.
Für Hunde geht „die Sonne auf“, wenn am Gebüsch ein Hase vorbei huscht, an der nächsten Häuserecke die uringetränkte Nachricht der Konkurrenz unbedingt gelesen und beantwortet werden möchte oder auf der Freilauffläche schon die Hundekumpel spielen.
Und dann kommen wir Menschen daher, sagen „Hey, bei Fuß!“ und denken, wir sind die alles überstrahlende Sonne im Hundeuniversum?! Ähm, nö.
Wir erwarten, dass unser Hund:
- Bewegungsreize ausblendet,
- verführerische Düfte ignoriert,
- alarmierende Geräusche nicht beachtet,
- und sich unserem langsamen Gehen anpasst, obwohl er als Traber geboren wurde.
Wenn wir wollen, dass sich unser Hund an uns orientiert, müssen wir fair sein und dies zunächst gezielt fördern.
Ein Glück, dass die meisten Hunde kooperationsbereit sind. 🥰
Die gezielt eingesetzte Körpersprache ist das unsichtbare Band, das Mensch und Hund verbindet.
Wenn sich Dein Hund an Dir orientiert, gibt es ihm das Gefühl, geborgen und sicher zu sein – egal was kommt.
„Die Nähe zum Menschen ist das höchste Gut in der Beziehung zum Hund.“ (Sami El Ayachi)
Fair sein ist die Voraussetzung!
Zuerst erklären
Verlange nur das vom Hund, was geübt wurde. Gehe nicht davon aus, dass er schon weiß, was Du meinst.
Genau hinschauen
Trainiere und erklären so lange, bis Dein Hund es wirklich(!) verstanden und verinnerlicht hat. Sei geduldig.
Saubere Körpersprache ist das A & O
Hunde achten mehr auf Deine Körpersprache als auf Deine Worte. Sauberes Arbeiten bedeutet, (unnütze und nicht überlegte) Bewegungen zu minimieren. Gebe klare Signale, z. B. Schulterdrehung statt Handfuchteln. Sei gut lesbar und nicht willkürlich. Und vor Allem: bleibe in der Ruhe.
Geduld und Respekt
Nicht Du entscheidest, wann Dein Hund die Übungen verinnerlicht hat – er hat sein eigenes Tempo.
Abläufe wiederholen
Bewegungsabläufe erklären, üben, wiederholen – zunächst in reizarmer Umgebung, dann zunehmend mehr Reize etablieren.
Wer sich die Grundlagen für ein harmonisches Miteinander erarbeitet, kommuniziert fair und glaubwürdig mit seinem Vierbeiner.
So kannst Du Deinem Hund Orientierung geben und eine Gemeinschaft mit ihm aufbauen, die Dank Vertrauen und Verlässlichkeit eine stabile Basis hat.
Es ist wunderbar, wenn deine Fellnase weiß woran sie ist und Ihr beiden miteinander „im Gespräch“ seid.
An lockerer Leine – miteinander verbunden, entspannt Spazieren gehen. 😍
Das Wichtigste in Kürze:
Wer? Für jeden Hund ab 6 Monate, 3-6 Mensch-Hund-Teams.
Wo? In Köln-Vogelsang (Treffpunkt wird vorab genannt).
Wann? Montags, 18.45 Uhr Wann? Freitags, 17.30 Uhr
Termine? neuer Kurs: 11.05.2026
Preis? 190,- € (8 x 60 min.)
Und danach? Ab in den Rückrufkurs!
Unser Ziel:
Wir wollen erreichen, dass unsere Hunde – bei all dem Trubel und den Reizen um sie herum – mit uns „im Gespräch“ bleiben.
Es braucht kontinuierliche Arbeit an den Grundlagen der Beziehung. Danach kann die neu gewonnene Freiheit miteinander gelebt werden.
Gemeinsam erarbeiten wir, wie das harmonische Zusammenspiel zwischen Dir und Deinem Hund gelingt. Mit kleinen Schritten und viel Geduld.
Dein Hund lernt,
- an lockerer Leine zu laufen – oder später sogar im Freilauf
- Dich zu beachten, wenn du ihn ansprichst
- Reize wahrzunehmen, ohne sofort in Stress zu verfallen
- Sicherheit durch die Orientierung an Dir – und zwar ohne Druck.
Du lernst,
- das Vokabular Deiner Körpersprache und wirst Dir dieser Wirkung bewusst
- wie Du das Konzentrationsvermögen Deines Hundes steigern kannst
- sicherer und gelassener zu werden – auch, wenn mal was schief geht.
Bist Du bereit, Deine „Du-musst-aber-jetzt-Haltung“ zu verlassen und Dich darauf einzulassen was Dein Hund wirklich braucht?
Du bist hier nicht richtig, wenn Du…
– Deinem Hund nur mal eben schnell „was abgewöhnen“ möchtest,
– nicht bereit bist, Dich auf die Bedürfnisse Deines Hundes einzulassen,
– den schellen Trick für die Problemlösung suchst,
– nicht bereit bist, ein bisschen Zeit und Gefühl zu investieren,
– erwartest, dass Dein Hund auf Deine Befehle gehorchen muss,
– nicht bereit bist, zu Hause fleißig zu üben.
Um entspannt mit Deinem Hund Spazieren gehen zu können, gilt es Leinenführigkeit Stück für Stück aufzubauen. Die besondere Herausforderung ist: Dein Hund soll etwas lernen, was in seiner Natur nicht so vorgesehen ist.
Dieser Kurs ist besonders wertvoll für Dich, wenn…
→ Du schon Einiges ausprobiert hast und es trotzdem nicht zuverlässig klappt,
→ Du viel Zeit und Energie investierst, aber wenig Fortschritte machst,
→ Deine Motivation zunehmend schwindet, weil Dir eine gute Strategie fehlt,
→ Du wertschätzend und auf Augenhöhe gemeinsam mit Deinem Hund wachsen möchtest, aber noch keinen stimmigen Weg gefunden hast,
→ Du motiviert bist, das Gelernte im Alltag zu üben.
Nach dem Kurs kann sich Folgendes ändern:
Stell Dir vor…
- Ihr könnt die Spaziergänge endlich wieder genießen.
- Dein Hund nimmt interessiert – aber dennoch in sich ruhend – seine Umwelt wahr.
- Die Hundebegegnungen sind überwiegend stressfrei.
- Dein Hund kann abwarten, bis du ihn an der Freilauffläche ableinst.
- Der Spaziergang macht wieder richtig Spaß.
- Er hat gelernt, sich an Dir zu orientieren.
- Du bist entspannt, denn Du hast alles im Griff.
- Du spürst, dass ihr auch ohne Leine miteinander verbunden seid.
- Ihr habt ein Training, mit dem Ihr voran kommt.
- Ihr seid ein tolles Team.
Wie immer im Leben, beginnt der Weg zum Ziel mit dem ersten Schritt, der meinst einfacher ist als gedacht. Entscheidend ist, Du musst ihn gehen – gemeinsam mit Deinem Hund.
Wenn euch viel mehr verbindet, als nur die Leine. ❤